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Schön, dass Sie auf meine Seite gefunden haben!

Ich bin hauptberuflich Religionswissenschaftler und forsche derzeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen–Nürnberg. In meiner rund zwanzigjährigen akademischen Laufbahn habe ich mich intensiv mit der Geschichte, Struktur und globalen Verbreitung esoterischer und magischer Praktiken beschäftigt und dazu zahlreiche Bücher und Fachartikel veröffentlicht.

Ich verstehe mich als praktizierender Forscher (scholar-practitioner) und erkunde religiöses Praxiswissen seit vielen Jahren nicht nur mittels wissenschaftlicher Methoden „von außen“, sondern auch durch die eigene, verkörperte Erfahrung.

Auf Grundlage dieser Verbindung von Forschung und eigener Praxis begleite ich heute Menschen in intensiven inneren, körperlichen und spirituellen Prozessen. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über meine Arbeit sowie meine Angebote im Bereich Conscious Connected Breathwork und Kundalini-Prozessbegleitung.

Bernd-Christian Otto

Über mich

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Breathwork session supporting individuals in a kundalini awakening process

Atem ≡ Prāṇa ≡ Bewusstsein

Mein Weg

Mein spiritueller Weg begann vor etwa 30 Jahren zunächst mit der Hinwendung zum Buddhismus. Etwa zehn Jahre lang praktizierte ich täglich Zen-Meditation (Rinzai) und vertiefte meine Praxis anschließend durch regelmäßige Aufenthalte in der Theravada-Waldklostertradition (Dhammapala, Kandersteg) sowie durch Initiationen in den tibetischen Buddhismus (Gelug-Schule). In diese Zeit fallen auch Einweihungen in die Reiki-Linie nach Mikao Usui sowie eine Ausbildung zum freien Meditationslehrer.

 

Ausgelöst durch einen biographischen Einschnitt begann ab 2017 ein intensiver yogischer Weg über Iyengar- und Bikram-Yoga hin zum Kundalini-Yoga, das ich nach meiner Lehrerausbildung 2019 für mehrere Jahre täglich praktizierte. Die kritische Auseinandersetzung mit den Verfehlungen des Gründers Yogi Bhajan führte mich schließlich zu einer traditionelleren Form des tantrischen Yoga, inspiriert unter anderem von der Linie Reinhard Gammenthalers. Von 2020 bis 2024 war ich Schüler eines traditionellen tantrischen Lehrers und wurde in fortgeschrittene Techniken der Energielenkung eingeführt, die meine Arbeit bis heute prägen. Der „traditionelle“ tantrisch-yogische Weg bildet weiterhin das Zentrum meiner persönlichen Praxis.

Zusätzlich erkundete ich ab 2019 für einige Jahre eine schamanisch geprägte Tradition, den „Süße Medizin Sonnentanz Weg“. Neben der Erinnerung an intensive rituelle Erfahrungen ist mir aus dieser Zeit insbesondere eine Mäusebussard-Feder geblieben, mit der ich gelegentlich vor, während oder nach Breathwork-Sitzungen den „Smudge“ (eine Räuchermischung aus weißem Salbei, Zeder und Lavendel) im Raum verteile.

Im Mittelpunkt meiner aktuellen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit dem sogenannten Kundalini-Phänomen. In der Rückschau ist Kundalini in meinem Leben zweimal „erwacht“: 1996 und 2018. Während ich 1996 von den Herausforderungen dieses Prozesses noch überfordert war, habe ich mich diesem ab 2018 bewusst gestellt und erforsche ihn seither sowohl auf Grundlage meiner fortlaufenden inneren Erfahrung als auch durch wissenschaftliche Ansätze. 

In meiner Interpretation des Kundalini-Phänomens orientiere ich mich unter anderem an den Deutungen Igor Kufayevs auf Basis des kaschmirischen Śaiva-Śākta-Tantras sowie an unterschiedlichen traditionellen und zeitgenössischen Modellen, die verschiedene Verlaufsformen und Dynamiken des Kundalini-Prozesses beschreiben. Dabei verstehe ich Kundalini nicht primär als im Körper erwachende „Energie“, sondern als eine Kraft der Selbstreflexion innerhalb des Bewusstseins selbst, die schrittweise danach strebt, auch das Körperbewusstsein vollständig zu durchdringen.

Die Entdeckung von Conscious Connected Breathwork (CCB) – einer Weiterentwicklung des holotropen Atmens – war für mich ein Schlüsselmoment. Diese Praxis hat es mir ermöglicht, mein gesammeltes Erfahrungswissen mittels eines klaren, körperbasierten Zugangs zu bündeln und Menschen in Transformationsprozessen gezielt und achtsam zu begleiten. Gerade im Kontext des Kundalini-Prozesses kann CCB wesentlich zu einer schrittweisen Stabilisierung und Integration beitragen, indem die Einheit von Atem, Energie und Bewusstsein unmittelbar erfahrbar wird.

Ich wurde in Conscious Connected Breathwork in einem intensiven 300+ Stunden On-Site-Training von Mike O’Meara ausgebildet, der international zu den führenden Breathwork-Trainern zählt.

In meinen Einzel-, Paar- und Gruppensitzungen verbinde ich meine wissenschaftliche Perspektive mit langjähriger Praxiserfahrung, einer feinen Wahrnehmung körperlicher und emotionaler Prozesse sowie einem klar gehaltenen, sicheren Raum. Ich kenne aus eigener Erfahrung sowohl die Tiefe als auch die Herausforderungen intensiver innerer Prozesse. Deshalb geht es mir nicht um „schnelle Transformation“ oder spektakuläre Erfahrungen, sondern um achtsame und graduelle Regulation, Integration und Verkörperung.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, begleite ich Sie gerne ein Stück auf Ihrem Weg. Einzel- und Paarsitzungen finden in meinem Praxisraum in Fürth (Südstadt) statt und sind auch online möglich.

Atem ≡ Prana ≡ Bewusstsein

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